Hippie Sommer von Inge Kutter

schon mal ein Burnout gehabt? das Buch liest sich genauso wie sich das anfühlt:

Das Buch ist toll geschrieben, locker flockig wie ein lauer Sommer obwohl es oft sehr bedrückend ist zu lesen vor allem wenn man das alles schon einmal selbst durchlebt hat. Ich kann mich von der ersten Seite an in Elena hineinversetzen.

Einfach alles ausblenden: Familie, Kindheit, Privatleben, nur leben für das Studium, lernen und  Nebenjob am Wochenende ,in den Ferien Praktika, im Traumjob alles geben. Dann an Weihnachten Zuhause der Zusammenbruch. (bei mir war es Ostern)

Und plötzlich sitzt man im Klinikzimmer,

seinem Therapeuten gegenüber,

kein Handy, kein Laptop, keinen Job der einem so schön hat verdrängen lassen.

Elena erinnert sich an ihre Kindheit, durchlebt die Jugend ihrer Eltern die Hippies waren,  erinnert sich an die Zeit wo sie aufgehört hat zu leben und nur noch funktioniert hat um sich nicht mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzten zu müssen, um den Schmerz zu vermeiden.

Jetzt hat sie Zeit aufzuräumen.

Auch in Susanne ihrer Mutter kann ich mich gut hineinversetzten und man erfährt das Elenas Vergangenheit schon mit der Vergangenheit ihrer Mutter begann.

Burnout Patienten wie ich fühlen sich durch das Buch verstanden, Angehörige können besser verstehen,

und es ist ein Plädier dafür das man niemals Aufhören sollte seine Jugend zu leben, auch dann nicht wenn man dabei ist zielstrebig seine Kariere/Träume zu verfolgen.

 

neugierig auf das Thema hier plaudern wir über das Buch und diskutieren über das Thema:

http://www.lovelybooks.de/autor/Inge-Kutter/Hippiesommer-1207627151-w/leserunde/1227687347/1229847730/?tag=1227663859